Knorpelschäden entstehen meist infolge einer Verstauchung des Sprunggelenks.
Dabei entstehen umschriebene Verletzungen, die von Brüchen des Knochens unmittelbar unter dem beschädigten Knorpel begleitet sein können.
40 % der Sprunggelenksverstauchungen gehen mit Knorpelschäden einher
Übersehene und unbehandelte Knorpelschäden können zu degenerativen Veränderungen des Sprunggelenks führen
Bei jungen Sportlern können Verletzungen nach zahlreichen unbemerkten Mikrotraumata entstehen
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Symptome
- Schmerzen während oder unmittelbar nach sportlicher Aktivität. Die Schmerzen werden tief empfunden, „irgendwo im Gelenk“
- Eingeschränkter Bewegungsumfang des Gelenks
- Zeitweise Schwellungen
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Diagnostik
- Röntgenaufnahmen in 3 Projektionen
- Eine Magnetresonanztomografie (MRT) und/oder Computertomografie (CT) ist erforderlich
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Konservative Behandlung
Bei der konservativen Behandlung werden physikalische Verfahren wie Magnetfeldtherapie, Lasertherapie, Ultraschall und Physiotherapie eingesetzt. Die Behandlung ist symptomatisch und wenig wirksam.
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Operative Behandlung
- Bei der Mikrofrakturtechnik wird der Defektgrund vorbereitet und anschließend werden mehrere kleine Öffnungen angelegt, um den Defekt mit multipotenten Knochenmarkzellen zu füllen.
- Abdeckung des Defekts mit einer Kollagen- oder quervernetzten Hyaluronsäuremembran und Auffüllung mit Stammzellen oder plättchenreichem Plasma (PRP)
- Knochentransplantate zum Auffüllen tiefer Defekte
- Kombination der oben genannten Techniken
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Postoperative Behandlung
- Nach dem Eingriff bewegt sich der Patient an Unterarmgehstützen und entlastet die operierte Extremität
- Das Sprunggelenk wird in einer Orthese oder Gipsschiene ruhiggestellt
- Postoperativ sind gerinnungshemmende, schmerzlindernde und abschwellende Medikamente erforderlich
- Alle Patienten nach operativer Behandlung von Gelenkknorpelverletzungen werden nach einem individuellen Übungsprogramm rehabilitiert

